Tagesgeld Infotext

   

 



Dank seiner Charakteristika hat sich Tagesgeld in den vergangenen Jahren zu einer der beliebtesten Anlageklassen unter den Privatanlegern entwickeln können. 

Per Definition handelt es sich hierbei um eine besondere Form von Einlagen, die auf Tagesbasis verzinst werden und über die der Besitzer jederzeit verfügen kann. 
(Siehe: Tageszinsen
Bis vor einigen Jahren war Tagesgeld auf der Ebene der privaten Sparer und Anleger im Grunde genommen überhaupt nicht vertreten, da die Zinsen bis dato meist noch niedriger waren als beim klassischen Sparbuch. Dies änderte sich im Jahr 2000, als der Börsencrash zu einem sehr starken Anstieg der Risikoaversion privater Anleger und Sparer führte und die ersten Direktbanken anfingen, vergleichsweise hoch verzinstes Tagesgeld zur Akquisition von Neukunden zu gebrauchen.
Wie bei jeder anderen Anlageklasse auch ist Tagesgeld mit einigen Vor- aber auch Nachteilen ausgestattet. 

Zunächst zu den Vorteilen:

Als besondere Form von Einlagen greifen bei Tagesgeld die gleichen Sicherheitsvorkehrungen wie bei jeder anderen Form von Einlagen auch. Hierzu zählt vor allem die Absicherung durch den staatlichen Einlagensicherungsfonds. Dieser tritt immer dann in Aktion, wenn eines seiner angeschlossenen Mitglieder in Zahlungsschwierigkeiten gerät und die Einlagen seiner Kunden nicht weiter auszahlen kann. In diesem Fall übernimmt der staatliche Einlagensicherungsfonds die Auszahlung der Kundeneinlagen, und zwar seit dem 01. Oktober 2010 bis zu einer Höhe von maximal 100.000 Euro je Konto. Darüber hinaus sind die meisten Banken, die in Deutschland operativ tätig sind, mindestens einem weiteren Einlagensicherungsfonds der Privatwirtschaft angeschlossen. In Abhängigkeit von der Höhe des haftenden Eigenkapitals des jeweiligen Kreditinstituts verschiebt sich so die Haftungsgrenze deutlich nach oben. Dank dieses Sicherungsmechanismus sind Anleger von Tagesgeld im Grunde genommen keinem Emittentenrisiko ausgesetzt.
Ein weiterer Vorteil von Tagesgeld besteht in der hochgradigen Verfügbarkeit durch den Anleger. Dieser kann nämlich jederzeit über das gesamte Volumen seiner Tagesgeldanlage verfügen.
Darüber hinaus wird Tagesgeld – wie bereits im Intro erwähnt – vergleichsweise hoch verzinst, wobei die Höhe des Zinssatzes zum einen vom allgemeinen Zinsniveau abhängig ist und zum anderen vom Status des Anlegers. Denn Neukunden erhalten in der Regel für die ersten 6 oder 12 Monate einen deutlich höheren Zinssatz als Bestandskunden. Das Zinsumfeld steht in direktem Zusammenhang mit dem einzigen Nachteil von Tagesgeld.

Nachteil:

Rein rechtlich haben Geldinstitute die Möglichkeit den Zinssatz ihres Tagesgeldangebots bankentäglich zu ändern, und zwar ohne vorherige Ankündigung. Da dies aus Sicht des Privatanlegers ein erhebliches Zinsänderungsrisiko in sich bergen würde, machen die meisten Geldinstitute vom ihrem Recht nur dann Gebrauch, wenn die Europäische Zentralbank ihren Leitzins ändert. Ein anderes Geschäftsgebaren würde den Zweck der Akquisition von Neukunden konterkarieren.








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