Tagesgeld und Festgeld im Vergleich

Tagesgeld und Festgeld im Vergleich Es gibt verschiedene Optionen, sein Geld gewinnbringend anzulegen. Man hat die Möglichkeit, das zur Verfügung stehende Kapital über einen längeren Zeitraum von mehreren Jahren oder nur über einen kurzen Zeitraum von mindestens einem Monat anzulegen.

Welche Möglichkeiten gibt es, um sein Kapital zu vermehren?
Eine besonders beliebte und vor allem risikolose Möglichkeit zur Geldanlage, ist das so genannte Tagesgeld. Dabei wird das Geld für einen Mindestzeitraum von einem Monat auf ein Tagesgeldkonto angelegt. Das Besondere an dieser Geldanlageform ist, dass der Kunde jederzeit an sein Geld herankommt, was bei vielen Anlageformen, wie zum Beispiel dem Festgeld, nicht der Fall ist. Zum Tagesgeldkonto gibt es in der Regel eine EC-Karte, mit der man an vielen Geldautomaten kostenlos Bargeld abheben kann.

Das Tagesgeldkonto wirft täglich Zinsen ab, die je nach Anbieter monatlich, vierteljährlich oder jährlich gutgeschrieben werden. Die Höhe der Tagesgeld Zinsen beträgt je nach Bank zwischen 2 Prozent und 5 Prozent. Mittlerweile bieten auch immer mehr Hausbanken das Tagesgeldkonto an, allerdings mit weitaus schlechteren Konditionen als bei einer Direktbank. Bei Direktbanken ist der Zinsertrag für gewöhnlich höher, weil diese Banken Kosten für Verwaltung und persönliche Kundengespräche einsparen können. Direktbanken sind Banken, die ausschließlich über das Internet an ihre Kunden herantreten. Aus diesem Grund werden sie auch als Onlinebanken bezeichnet. Der Nachteil hierin besteht, dass die Kunden sich selbst informieren müssen. Dennoch steht bei Bedarf per Telefon oder E-Mail eine Kundenberatung bereit.

Was ist bei Vertragsabschluss für ein Tagesgeldkonto zu beachten?
Bei Vertragsabschluss sollte nicht nur auf die Höhe der Tagesgeld Zinsen geachtet werden, sondern auch auf den Zeitraum, in dem sie ausgezahlt werden. Für den Kunden ist es besonders günstig, wenn die Zinsen monatlich bzw. in möglichst kurzen Abständen ausgezahlt werden. Dadurch ergibt sich der Vorteil des so genannten Zinseszinses. Das bedeutet, wenn die Zinsen über einen noch längeren Zeitraum angelegt werden, werden diese noch mal verzinst und ein kleines Kapital kann somit zu einer beachtlichen Summe heranwachsen.

Was sind die Vorteile vom Festgeld?
Das Festgeld wird über einen längeren Zeitraum von mindestens 3 Monaten angelegt. Diese Anlageform wird auch als Termingeld bezeichnet, weil über den zuvor festgelegten Zeitraum nicht auf das angelegte Geld zugegriffen werden kann. Dafür bietet das Festgeld im Gegensatz zum Tagesgeld einen höheren Zinsertrag. Die Festgeld Zinsen werden zum Ablauf des Vertrags auf das Festgeldkonto eingezahlt und stehen dann mit dem gesamten zuvor eingezahlten Kapital zur Verfügung. Der Zinsertrag liegt je nach Bank zwischen 4 Prozent und 9 Prozent.

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