Tagesgeld als sichere Geldanlage

   

 



Das Tagesgeldkonto spielte für private Anleger lange Zeit praktisch keine Rolle, erst nach dem Börsencrash im Jahre 2000 und dem stärkeren Aufkommen der Direktbanken ist die Popularität dieser Kapitalanlage sprunghaft angestiegen. Zum einen suchten die Anleger nach den negativen Erfahrungen im Aktienhandel nach sicheren Geldanlagen und zum anderen boten die Direktbanken deutlich höhere Zinsen aufs Tagesgeld als die Filialbanken auf die bis dato üblichen Sparbücher.

Seither gehören Tagesgeldkonten zu den beliebtesten Formen der Geldanlage und werden von nahezu allen deutschen Privatbanken angeboten. 

Vorteile- und Nachteile der Tagesgeldanlage

Die Vorteile der Tagesgeldanlage liegen besonders in der Flexibilität und Sicherheit. Die Anleger müssen sich nicht langfristig an eine bestimmte Bank binden und langjährige Laufzeiten in Kauf nehmen, um gute Renditen zu erzielen. Einzig und allein der Kunde bestimmt über die Höhe der Einlage, die Anlagedauer und den Zeitpunkt der Auszahlung. Die Einlage bleibt jederzeit ohne Limits oder Kündigungsfristen voll verfügbar und kann bei Bedarf beliebig erhöht oder gesenkt werden. Ein- und Auszahlungen vom Tagesgeldkonto sind grundsätzlich gebührenfrei. Sowohl die Eröffnung als auch die Kontolöschung lässt sich schnell und einfach bewerkstelligen, weshalb viele Anleger häufiger die Bank wechseln, um stets die höchstverzinsten Angebote zu nutzen.
Aufgrund der hohen Flexibilität fällt ein Nachteil des Tagesgeldkontos in der Praxis weniger ins Gewicht: Die variable Verzinsung. Die Banken behalten sich stets das Recht vor, die Verzinsung kurzfristig anzupassen, sprich zu erhöhen oder zu senken. Die Zinsanpassungen folgen zumeist der Entwicklung des europäischen Leitzinses. Jede Leitzinserhöhung gibt dem Tagesgeldmarkt neue Impulse und hebt das allgemeine Tagesgeldzinsniveau. Im Gegenzug müssen die Anleger in Niedrigzinsphasen eine vergleichsweise geringe Rendite in Kauf nehmen. 

Worauf ist beim Tagesgeld Vergleich zu achten?

Das Hauptkriterium beim Tagesgeld Vergleich ist die Höhe des Tagesgeldzinses, sie entscheidet über den Gewinn des Anlegers. Der Zeitpunkt der Zinskapitalisierung ist für die Gesamtrendite ebenfalls von Bedeutung. Der Zinsertrag wird in der Regel dem Tagesgeldkonto gut geschrieben und dort gemeinsam mit der Einlage erneut verzinst. Je häufiger die Zinsausschüttung erfolgt, umso schneller steigt automatisch die Einlage und dadurch die Gesamtrendite. Eine Zinskapitalisierung in monatlichen oder vierteljährlichen Abständen ist deshalb der jährlichen Ausschüttung vorzuziehen. Zum Schutz vor etwaigen Zinssenkungen empfiehlt sich die Wahl von Tagesgeldangeboten mit einer Zinsgarantie für die ersten Monate nach Kontoeröffnung. 
Die Sicherheit der Einlage ist abhängig vom Hauptsitz der Bank. Für ausländische Kreditinstitute, wie die Bank of Scotland, gelten andere Sicherungssysteme als für heimische Banken. Hundertprozentige Sicherheit genießen nur Einlagen innerhalb der Höchstgrenzen der jeweiligen Einlagensicherung. In Deutschland liegt die Grenze der gesetzlichen Einlagensicherung bei 50.000 Euro pro Anleger. Für Neukunden empfiehlt sich die Ausnutzung von Neukundenboni, die beispielsweise als Startguthaben oder Tankgutschein ausgezahlt und innerhalb von Werbeaktionen angeboten werden. 







kostenlosen Zins-Check anfordern
Infos zur Immobilienfinanzierung
kostenlose Kreditkarten
Geldanlage in Platin - Vergleich
Schweizer Kredit
Tagesgeld im Vergleich

Weiterführende Links: Private Rentenversicherung | Avima AG | Klaus Kilfitt | Imprint