Private Rentenversicherung als Vorsorge

Die private Rentenversicherung ist ein wichtiger Teil der Altersvorsorge, darunter der dritten Säule, der privaten Vorsorge. Hier befinden sich die meisten Möglichkeiten – kapitalbildende und fondsgebundene Lebensversicherung, Riester-Rente, Rürup-Rente, Berufsunfähigkeitsversicherung, Immobilienbesitz, Banksparpläne usw. – um auch im Alter ein bisschen Geld zu verdienen, die bisher sichere Geldquelle, den Lohn zu ersetzen und dadurch ohne jegliche Geldsorgen durch diese Zeit zu kommen. Auch im Alter will man sein Leben genießen können, ohne Einschränkungen leben können und genau darum braucht man eine neue Geldquelle, wie zum Beispiel die private Rentenversicherung.

Diese ist eine freiwillige finanzielle Absicherung, in Wirklichkeit eine der vier Arten der Lebensversicherung, darum wird es auch Erlebensversicherung genannt. Die private Rentenversicherung ist darum auch eine Individualversicherung, also keine Sozialversicherung, sondern eine Vereinbarung zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer mit einem privatrechtlichen Vertrag.

Die private Rentenversicherung ist fast wie eine klassische Lebensversicherung, Unterschied ist nur das Risiko – finanzielle Nachteile im Alter und nicht Todesfall –, der Name der Versicherungssumme, und zwar Todesfallsumme, und die Person die die Leistungen bekomm – nicht die Bezugsberechtigten, darunter Familie, Verwandte, Freunde, Versicherungsgesellschaft, sondern der Versicherungsnehmer selbst –. Bei der gesetzlichen Rentenversicherung, bei der GRV, existieren drei Risiken: Todesfall, Alter und verminderte Erwerbsfähigkeit, bei der privaten Rentenversicherung kann man sich aber nur gegen das Alter absichern. Es existieren jedoch Möglichkeiten um auch für Todesfall Geld beiseite zu legen, mit einem Risikobeitrag. Dieses Geld wird separat angesammelt. In Rahmen der privaten Rentenversicherung kann man sich auch die Form der Rentenauszahlung drei auswählen, man bekommt entweder eine einmalige Kapitalzahlung oder eine Leibrente, wobei in jedem Monat gleich höhe Summen ausgezahlt werden.

Viele Menschen befürchten, dass sie im Alter durch die GRV kein Geld mehr bekommen werden, darum ist es ratsam sich noch zusätzlich abzusichern, vielleicht mit einer privaten Rentenversicherung. Der Versicherungsmarkt bietet eine Reihe unterschiedlicher Varianten von privaten Rentenversicherungen, beispielsweise klassische Rentenversicherungen, fondsgebundene Rentenversicherungen oder Versicherungsprodukte mit staatlicher Förderung wie beispielsweise die Riester- oder die Rürup-Rente. Empfehlenswert ist, ein Produkt zu wählen, dass auch im Todesfall des Versicherungsnehmers eine Leistung vorsieht. Mögliche Formen hierfür sind die Vereinbarung einer Rentengarantiezeit, was bedeutet, dass die Rentenauszahlung in jedem Fall über die vereinbarte Dauer erfolgt, wobei die Rente an die Hinterbliebenen ausbezahlt wird, wenn der Versicherungsnehmer während der vereinbarten Auszahlungsdauer verstirbt. Punkt ist, auf ein ausreichendes Maß an Flexibilität zu achten, insbesondere dann, wenn die Versicherung über einen langen Zeitraum abgeschlossen wird. Durch diese Flexibilität wird es möglich, die Beitragszahlungen an die jeweilige Lebenssituation anzupassen, mögliche Optionen hierfür sind die Vereinbarung einer Dynamik oder die Möglichkeit, Beitragszahlungen auszusetzen. Hinsichtlich der Höhe der Zusatzrente ist es wichtig, alle Faktoren zu berücksichtigen, die im Alter zum Tragen kommen. Hierzu gehören beispielsweise Fehlzeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung, die Höhe der voraussichtlichen Ausgaben oder auch, ob der Versicherungsnehmer in einem Eigenheim oder zur Miete wohnt.

Weiterführende Links: Private Rentenversicherung | Avima AG | Klaus Kilfitt | Imprint
private Krankenversicherung