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Die
Entwicklung der Bauzinsen
Als zukünftiger Bauherr
ist das Interesse an niedrigen Bauzinsen hoch.
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Ein momentanes Tief hat potenzielle Bauherren
oft dazu verleiten lassen, in den vergangenen Jahren zu bauen.
Nun sieht die aktuelle Lage durch die Erhöhung der
Mehrwertsteuer und den Wegfall der Eigenheimzulage wieder etwas
anders aus. Holen sich potenzielle Kreditnehmer einige Angebote
bei den Banken ein, werden sie feststellen, dass der angebotene
Zins oft nur einige Tage seine Gültigkeit hat. Es sei angemerkt,
dass die Banken keinen Trick anwenden, der ihnen zu einem
schnellen Abschluss verhilft. |
Die Banken müssen den ausgegebenen Kredit sozusagen rückfinanzieren. Der
Bauherr leiht sich kein Geld von dem Institut Bank, er leiht es sich
vielmehr vom allgemeinen Kapitalmarkt. Das soll heißen, dass die Banken
– Stellvertreter des Kapitalmarktes – die Zinsen vom Kapitalmarkt
ablesen.
Die Entwicklung der Bauzinsen kann tägliche Änderungen beinhalten. Daher
halten sich Banken nur kurz an das Angebot gebunden. Zieht sich die
Entwicklung der Bauzinsen nach oben, werden die Banken ein Minus
einbüßen, wenn sie sich an Angebote länger binden.
Nun wird sich der potenzielle Bauherr vielleicht denken, er müsse sich
fast täglich ein Angebot der Banken einholen. Dass dies kaum machbar
ist, weil dann nur noch Zeit für das Einholen von Angeboten bleibt, ist
verständlich.
Trends über die Entwicklung der Bauzinsen erfährt der schlaue Bauherr im
Internet. Generell gilt: Gibt es größere wirtschaftspolitische
Veränderungen, wird sich die Entwicklung der Bauzinsen nach oben
bewegen. Ist auf dem Kapitalmarkt keine Änderung absehbar, werden sich
die Bauzinsen kaum ändern. Das kann als genereller Hinweis für Bauherren
verstanden werden.
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